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Appentwicklung:
Die Kloke App.
Digitalisierung in der Backstube mithilfe einer Low-Code-Plattform

Bei der Bäckerei Kloke handelt es sich um einen traditionsreichen Familienbetrieb, welcher seit über 100 Jahren die Paderborner Südstadt mit frischen Backwaren versorgt. Die große Nachfrage nach Broten, Brötchen, Croissants etc. zeigt sich besonders an einem Samstagmorgen, wenn die Kundenschlange vor der Bäckereifiliale oft auf über 100 Meter Länge anwächst. Kein Wunder bei Brötchen, die nach alter Handwerkskunst hergestellt werden. Doch auch Bäckereien sind auf dem Weg ins digitale Zeitalter und so hat enpit gemeinsam mit Kloke eine Bestell-App auf Basis einer Low-Code-Plattform entwickelt. Über diese können die Kund:innen der Bäckerei bequem vorbestellen und bezahlen, um schließlich am nächsten Tag ihre fertig gepackte Brötchentüte schnell und einfach abzuholen.

Projektüberblick

AuftraggeberBäckerei Kloke Paderborn
ThemaKonzipierung und Bereitstellung einer Bestell-App für Backwaren auf Basis einer Low-Code-Plattform
MotivationLange Warteschlange vor der Bäckerei minimieren, Lieferdienst etablieren, Planungssicherheit in der Backstube erhöhen, Kundenzufriedenheit steigern
TeamSoftwareentwickler, Business Analyst, User Researcher (enpit); Geschäftsführerin, Verkäuferinnen (Bäckerei Kloke)

Herausforderung

Gemeinsam mit der Bäckerei Kloke wollten wir testen, ob sich eine App auf Basis einer Low-Code-Plattform in den Bäckereibetrieb integrieren lässt und auch von den Kund:innen gut angenommen wird. Von einer solchen Plattform erhofften wir uns, die App möglichst schnell bereitstellen zu können und mit vorgefertigten Funktionen die Anforderungen der Bäckerei zu erfüllen.

Lösung

In enger Abstimmung mit der Bäckerei Kloke evaluierten wir zunächst eine geeignete Low-Code-Plattform, mit der wir die App umsetzen konnten. Ein wichtiger Schritt war für uns danach, direktes Feedback von Kund:innen einzuholen, was wir über eine Testphase mit ausgewählten Testpersonen gelöst haben. Aus diesem Feedback ergaben sich verschiedene Optimierungsmöglichkeiten und neue Ansätze, die zum Teil bereits umgesetzt wurden, wie z.B. die Ergänzung eines Lieferservices.

Verwendung einer Low-Code-Plattform – Wieso Low-Code?

Die herkömmliche Entwicklung von Apps kann zeitaufwändig und teuer sein. Für uns stellte sich die Frage, wie wir mittelständischen Einzelhändlern den Zugang zu einer eigenen App möglichst effizient und komfortabel gestalten können. Unsere Wahl fiel schnell auf No-Code und Low-Code, die laut Gartner-Studien derzeit stark im Aufschwung sind (2024 sollen demnach 65% aller Apps auf Low-Code-Basis entwickelt werden). Diese Plattformen bieten spannende Vorteile für Entwickler:innen und ihre Kund:innen: Zum einen eine extrem schnelle Markteinführung sowie deutlich geringere Kosten im Vergleich zur Individualentwicklung. Weitere praktische Vorteile sind der schnelle und einfache Aufbau von Apps durch das Zusammenklicken von Bausteinen nach dem Baukastenprinzip, die Nutzung von Standards, die sich für die App-Entwicklung etabliert haben, sowie die Möglichkeit der raschen Anpassung von Funktionen und Inhalten. Entsprechend wird der manuelle Aufwand stark reduziert, z.B. auch durch die Wiederverwendung erprobter Gestaltungselemente und fertiger Code-Bausteine. Nicht zuletzt entstehen durch die Vernetzung der Plattformen untereinander plattformübergreifende Potenziale, die den Innovationsprozess extrem beschleunigen können.

Testphase und anschließende Optimierung

Uns war es wichtig, eine App bereitzustellen, die den Kund:innen der Bäckerei ein gutes Nutzungserlebnis bieten und den Bestellprozess erleichtern würde. Wir wollten Feedback von den direkten Kund:innen der Bäckerei einholen, um die App für die Zielgruppe zu optimieren. Die Besitzerin der Bäckerei stellte eine Gruppe von Testpersonen zusammen, die bereit waren, die App für einige Wochen in ihren Alltag zu integrieren und ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. Während der ersten zwei Wochen der Testphase beobachteten wir die Aktivitäten in der App und die Integration der digitalen Bestellungen in den Arbeitsalltag der Bäckerei. Mithilfe von Werbeplakaten und Aufstellern in der Bäckerei konnten wir neue Testpersonen gewinnen, die die App noch nicht kannten. Am Ende der mehrwöchigen intensiven Testphase haben wir den Testpersonen einen von uns entwickelten digitalen Fragebogen zugeschickt. Die darüber gewonnenen Ergebnisse werteten wir zusammen mit den mündlich übermittelten Eindrücken der Tester:innen und Mitarbeiter:innen der Bäckerei aus. Gemeinsam mit der Bäckerei Kloke priorisierten wir die daraus resultierenden Anforderungen an die App und setzten wichtige Features direkt um, wie beispielsweise eine Favoritenliste für Backwaren.

Bereitstellung der App

Anfang Oktober war es dann endlich soweit: Die Bestell-App wurde sowohl im Apple App Store als auch im Google Playstore zum Download bereitgestellt und die Bäckerei nahm nun eine größere Anzahl an Bestellungen entgegen. Auch in dieser Phase standen wir in engem Kontakt zur Backstube, um auf eventuelle Probleme unter erhöhter Last schnell reagieren zu können. Zusätzlich gestalteten wir weitere Plakate und Aufsteller mit QR-Codes, welche die App nun offiziell bewarben und Kund:innen der Bäckerei zum Download motivieren sollten.

Kontinuierliche Erweiterung

Mit der Veröffentlichung der App in den Appstores war es aber noch nicht getan: enpit ist auch für die Betreuung der App im laufenden Betrieb verantwortlich. Dazu gehört zum einen das Einpflegen neuer Inhalte, wie zum Beispiel neuer Produkte und Produktbeschreibungen. Zum anderen die Integration neuer Funktionen und Möglichkeiten, wie zum Beispiel ein Lieferservice für bestellte Backwaren. Außerdem führten UX-Designer:innen von enpit, die bisher nicht an der App mitgewirkt hatten, einen unabhängigen UX-Review durch. Langfristig gibt es einen komprimierten Online-Feedbackbogen, mit dem Nutzer:innen fortlaufend Rückmeldung zur App und weitere Anregungen geben können.

Regina Peters
Inhaberin Bäckerei Kloke

Mit der von enpit entwickelten App ist es für unsere Kundschaft viel einfacher geworden, unsere Backwaren zu bestellen und abzuholen. Wenn wir Schwierigkeiten oder Nachfragen hatten, lief die Kommunikation mit enpit prima.

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