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Design Sprint: Die WWE Bürger App

Von der Idee bis zum getesteten Prototypen.

Hier stellen wir dir den Design Sprint vor, welchen wir zusammen mit dem regionalen Energieversorger Westfalen Weser durchegeführt haben. Basis des Design Sprints war eine innovative Idee für eine digitale Lösung in Form einer Smartphone App. Im Vorfeld der Innovationsentwicklung standen wieder typischen Fragen im Raum: Wollen unsere Kund:innen diese App überhaupt? Was für ein Aufwand steckt hinter dem Entwicklungsprozess? Wie können wir in der App ein nutzerzentriertes Design umsetzen? Innerhalb einer Woche haben wir es zusammen mit Westfalen Weser geschafft, einen Prototypen zu entwickeln und mit diesem erste Nutzertests durchzuführen.

Projektüberblick

Auftraggeber:in Westfalen Weser
Thema Weiterentwicklung einer Produktidee bis hin zum validierten Prototyp
Motivation Eine Antwort auf die Frage, ob und wie die Idee funktionieren kann
Team UX-Designer:innen, Design Sprint Moderator, IT-Architekt (enpit), Bürgermeister, Bürger:innen, Marketingleiterin (Stadt Bad Wünnenberg), IT, Marketing, Vertrieb, Geschäftsführung (Westfalen Weser)

Die Herausforderung

Ein Team der Westfalen Weser hatte die Idee, die Interaktionen der Bürgerinnen und Bürger mit Ihrem Bürgermeisteramt zu digitalisieren. Die Motivation war es, Kund:innen der Westfalen Weser, nämlich den Kommunen, ein neues Produkt anbieten zu können. Dem Team stellten sich aber folgende Fragen: Was sind überhaupt die Top-Interaktionen der Bürger:innen mit dem Amt? Wie können wir diese digitalisieren? Und: Würden die Bürger:innen diese letztendlich auch nutzen?

Die Lösung

Mithilfe der enpit wurde die Produktidee durch einen Design Sprint überprüft. Innerhalb von 4 Tagen entwickelte das Projektteam die Idee weiter, identifizierte mithilfe der Bürger:innen die Top-Interaktionen und Bedürfnisse und entwickelte eine Vielfalt an Lösungen. Das Team grenzte die Vielfalt an Interaktionsmöglichkeiten und Lösungsideen ein, um einen MVP (“Minium Vaiable Product”) zu definieren. Dieses wurde in einen klickbaren Prototyp übersetzt und mit Bürger:innen in der Innenstadt in Paderborn vertestet. 80% der Tester:innen wollten diese App.

Das sagen unsere Kunden

    Innerhalb einer Woche haben wir einen Prototypen erstellt und hochwertiges Feedback von “echten” Kunden erhalten. So konnten wir das Risiko minimieren, da wir uns auf den Grundsatz “fail fast” fokussiert haben.

    Jannik Lasrich IT Projektmanager, Westfalen Weser
    Zitat

    Ich habe für die Stadt Bad Wünnenberg an einem Design Sprint teilgenommen- Positiv überrascht hat mich die offene kreative Herangehensweise, bei der die direkte Einbindung der konkreten Kundenwünsche im Mittelpunkt stand.

    Leah Laven Kommunikationsleiterin, Stadt Bad Wünnenberg
    Zitat

    Ich kam grade vom Amt. Ich wollte mich ummelden. Leider kam ich nicht mehr dran. Ich würde mir die App sofort holen. Es war schon spannend, Test User zu sein. Überraschend für mich war, wie echt die App schon gewirkt hat.

    Anonym -, Testerperson
    Zitat

    Als Paderborner habe ich direkt in der App meine Stadt erkannt. Was ich noch super finden würde: Wenn weitere hilfreiche Services in der App zu finden wären – Events, freie Parkplätze...

    Anonym -, Testperson
    Zitat

Der Start

Am Anfang des Design Sprints musste das Team das große Ziel der Produktidee definieren, um ein klares Werteversprechen kommunizieren zu können. Wir stellten uns kritische Fragen, auf die wir Antworten für die Garantie des Werteversprechens finden mussten.

Der Start

Das Ergebnis

Am Ende des Design Sprint standen wir an einer Wand voller Nutzer:innenfeedback (insgesamt 432 Post-its!) aus den Usertests mit unserem Prototyp. Ideen, Kritik und positives Feedback an einer Wand. Die Tester:innen wollen die App!

Das Ergebnis

Der Prototyp

Ein Prototyp innerhalb von 5 Stunden? Kein Problem. Mithilfe des Storyboards und einer Powerpoint-Vorlage, die exakt die Größe eines iPhone 10 hatte, entwickelten wir einen klickbaren Prototypen.

Der Prototyp

Weitere Aspekte

Umfang des Prototyps bestimmen

Im Design Sprint kann man nicht alle Funktionen seines digitalen Produktes im Prototyp abbilden. Es geht darum, diejenige(n) Funktion(en) zu identifizieren, mit denen das Produkt von den Nutzer:innen bereits genutzt werden würde. Wir identifizierten zusammen mit den Bürger:innen die Funktion “Terminbuchen” und hängten es an der Lebenslage “Hausbau” auf. Wer kennt es nicht, das Nummernziehen...

 

Das Bedienkonzept

Als Team entwickelten wir nun viele Lösungen, wie der Use Case “Terminbuchen Hausbau” abgebildet werden könnte. Per Note and Vote entschieden wir uns für ein Konzept, das nach der Registrierung des Benutzernden in einer Google Maps seine Stadt präsentiert. Auffällig markiert sind alle Ämter, bei denen digitale Dienstleistungen möglich sind. Per Klick auf das Amt kann die Nutzer:in es digital betreten.

 

Das Story Board 

Im nächsten Schritt entwickelten wir das Storyboard. Es ist die Anleitung für den Bau des Prototyps.

 

Der Prototyp

Das Ziel ist in Sicht. Mit dem Prototyp im Gepäck sprachen wir Passant:innen in der Fußgängerzone an. Gelockt von einem 10 €-Gutschein für eine Drogerie kamen sie mit in unsere Ideenwerkstatt. Unter neutralen Bedingungen konnten die Bürger:innen den Prototypen nun ausprobieren. Per Live Stream war es uns möglich, den Testvorgang live zu beobachten und jegliches Feedback aufzunehmen.

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Von der Idee bis zum Erfolg – wir sind an Deiner Seite.

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E-Mail: andreas.koop@enpit.de

Telefon: 052512027792

Portrait von Andreas Koop

Andreas Koop

CEO, IT-Strategy & -Architecture, Sales